



Die acht Feste des
keltischen Jahreskreises
Ungefähr alle sechs Wochen treffen wir uns in
unserem Heiligen Hain.
Die Feste sind:
- 1. Imbolc
Das erste Frühlingsfest
- 2. Alban Eilir
Die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche und das zweite Frühlingsfest
- 3. Beltane
Das dritte Frühlingsfest (Beginn des Sommers)
- 4. Alban Hefin
Die Sommersonnenwende
- 5. Lughnasadh
Das erste Erntefest
- 6. Alban Elfed
Die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche
und das zweite Erntefest
- 7. Samhain
Das Ahnenfest, gleichzeitig das dritte Erntefest und der Beginn des Winters
- 8. Alban Arthan
Die Wintersonnenwende
Was genau ist das
zeitgenössische
Druidentum und
warum feiern wir
diese Feste?

Ein großer Teil Europas vom Balkan entlang der Donau über Österreich, Südwest- und Süddeutschland, die Schweiz, Frankreich, die britischen Inseln und Irland war schon
Jahrhunderte vor Beginn der römischen Eroberungen und später der Christianisierung von keltischen Stämmen
bewohnt. Griechische und römische Geschichtsschreiber
berichten das Wenige, das wir heute wissen, über die
Gesellschaftsstruktur und Religion dieser keltischen
Stämme.
Diese betrachteten sich nie als ein Volk, sondern waren durch eine gemeinsame Sprache, viele gemeinsame
Bräuche und ein animistisches Verständnis der Welt um sie herum miteinander verbunden.
Sie gründeten Städte und Siedlungen, waren Bauern,
geschickte Handwerker und Händler, und von ihren
Gegnern gefürchtete Krieger.
Die antiken Druiden werden als Kultpersonal und Ratgeber beschrieben, als Richter und Lehrer, und ihre Ausbildung dauerte bis zu 19 Jahren.
Die Eroberungen der Römer führten in weiten Gebieten
Europas zu einer allmählichen Assimilation der
Festland-kelten, auf den britischen Inseln dauerte dieser Prozess bis zum Ende des römischen Reiches.
Die Christianisierung in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung sorgte für das allmähliche Verschwinden der Druiden und des druidischen Wissens.
Ganz verschwunden ist es aber mit hoher Wahrscheinlich-keit nicht.
In Mythen,
Legenden, Lidern, Bräuchen und Erzählungen haben
Elemente überlebt, die viel älter sind, als die
Aufzeichnungen christlicher Mönche ab dem 7. Jhd.
Es wird vermutet, dass viele "ehemalige" Druiden als
Mönche in die frühe christliche Kirche in den keltischen Ländern eintraten, und die Traditionen bewahrten.
Als hauptsächlich agrarische Gemeinschaften lebten die
keltischen Stämme mit dem natürlichen Kreislauf der Natur, den wir heute, in unserer hochtechnisierten und zubetonierten Umwelt kaum noch wahrnehmen. Eine Verbindung zu dem Land, das uns trägt und ernährt, und zu dem Wunder des Lebens in all seinen Formen ist eines der großen Anliegen, die das im Zuge des Druid Revivals während des frühen 18. Jahrhunderts wieder erstandenen Druidentums, das heute beständig wächst und weiter entwickelt wird, und dem sich zehntausende von Menschen auf allen Kontinenten
verbunden fühlen.
Hast du Interesse am zeitgenössischen
Druidentum?
Finde mehr darüber heraus, wie Druiden auch in der heutigen Zeit
einen wertvollen Beitrag leisten können.
Der Order of Bards,
Ovates and Druids
Entstanden aus einer älteren Vereinigung aus der Zeit des Druid Revivals wurde der Orden von dem Engländer Ross Nichols (Nuinn) im Jahr 1964 gegründet und hat
heute über 30.000
Mitglieder, hauptsächlich in Europa, USA, Australien und Neuseeland.
Infomationsmaterial
Einen reichen Schatz an
Material über und zum
Druidentum, wie es im OBOD gelebt wird, findest du auf den offziellen Websiten des Ordens:
Lerne uns kennen
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